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Dieser Beitrag ist dem vierten Buchstaben unseres Alphabets, dem D, gewidmet. Ein Buchstabe, der Zeit seiner Existenz von den Top-Buchstaben A, B und C als viertplatzierter Außenseiter gehänselt und verstoßen wird.

Konnte sich das D in längst vergangenen Tagen noch einer Sonderstellung im Zahlungsverkehr als Teil der D-Mark erfreuen, hat ihm das lautsprachlich oft verwechselte T in Allianz mit dem Euro diese Position in heimtückischer Weise abspenstig gemacht.

Noch einige Jahre versuchte das D, sich mit krisenfest geglaubten Jobs beispielsweise in zugkräftiger Allianz mit der Bahn (siehe: D-Zug) oder als Retter der IT-Welt (siehe: D-Fragmentierung) in der Spur zu halten.

Doch inzwischen wird ihm selbst eine hintenangestellte Position im öffentlichen Sprachraum verwehrt. D-klassiert, d-motiviert und d-sperat (sprich: desperat) beugt sich der Buchstabe der D-mokratie des deutschen Sprachgebrauchs.

 

Auch in der Werbung, in der das D seinerzeit mit voller Durchschlagskraft Wörtern wie Dauerwerbesendung, Doppelpack oder Durstlöscher vorangestellt wurde, wird heutzutage lieber auf den formschönen Konsonanten verzichtet:

Dabei gibt es so viele schöne Wörter mit D oder auch Sprichwörter mit D, die nicht in Vergessenheit geraten sollten.

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